Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Moric

Zagersdorf/Cogrštof Ried Krcsi 2011

2011 · 0,75 l

Der Zagersdorf/Cogrštof Ried Krcsi 2011 ist ein trockener Blaufränkisch aus dem Burgenland, gewachsen auf jenen alten Reben, die Roland Velich mit dem Jagini-Projekt vor dem Verschwinden bewahrte.

CHF 86.00

Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.

Lieferbar in die Schweiz

Menge (Flaschen)

Mindestbestellmenge: 6 Flaschen, frei mischbar.

Im Warenkorb — Zur Kasse →

Konnte nicht hinzugefügt werden — bitte erneut versuchen.

Über diesen Wein

Charakter

Ein Blaufränkisch, der auf Kühle und Spannung setzt statt auf Fülle. Roland Velich vinifiziert die Sorte mit burgundischem Ansatz, und das hört man diesem Wein an: schwarze Kirsche, Veilchen und ein Zug von nassem Stein, getragen von der feinen Tanninstruktur alter Reben. Mehr als ein Jahrzehnt Flaschenreife hat eine würzig-erdige Schicht hinzugefügt, ohne die Frische zu nehmen.

Terroir und Herkunft

Zagersdorf, auf Kroatisch Cogrštof, liegt im Burgenland; die zweisprachige Ortsbezeichnung verweist auf die burgenlandkroatische Geschichte dieser Landschaft. Hier rettete Velich mit dem Jagini-Projekt die letzten alten Blaufränkisch-Reben des Ortes. Solche Stöcke stammen aus einer Zeit, als Blaufränkisch noch nicht auf Ertrag gezüchtet war: Sie tragen wenig und geben konzentrierte Weine.

Rebsorte und Vinifikation

Blaufränkisch, auch Lemberger genannt, ist Velichs Lebensprojekt. Im Keller herrscht Zurückhaltung: Spontangärung in offenen Holzbottichen, 22 Tage Mazeration, danach 20 Monate Ausbau auf der Feinhefe in grossem, gebrauchtem Holz, ohne Schönung und ohne Filtration. Die Weinberge bewirtschaftet Moric biodynamisch. 13,5 % Vol., trocken.

Am Gaumen

Straff und präzise, mit kühler dunkler Frucht, feinkörnigen Tanninen und einer lebendigen Säure, die dem Wein trotz seiner Konzentration Schlankheit lässt. Der Nachhall bleibt mineralisch und würzig.

Speiseempfehlungen

Geschmorte Lammkeule mit KräuternWildterrine mit PreiselbeerenEntenbrust mit dunkler JusPilzstrudelgereiftem Hartkäse

Besonderheiten

Roland Velich, früher Croupier, ging 2001 mit Moric seinen eigenen Weg. Falstaff kürte ihn 2023 zum Winzer des Jahres. Auf den 22,5 Hektaren des Guts stehen Rebstöcke von 50 bis 110 Jahren.

Weitere Weine von Moric

Alle anzeigen