
- Erzeuger
- Franz Keller
- Rebsorte
- Pinot Blanc (Weißburgunder)
- Region
- Baden
- Land
- Deutschland
- Jahrgang
- 2023
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9912023817
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Oberbergener Pulverbuck Weisburgunder VDP Erste Lage 2023
Der Oberbergener Pulverbuck Weissburgunder VDP Erste Lage 2023 von Franz Keller stammt aus einer der Spitzenlagen des Kaiserstuhls und erzählt von Kalk und Ausbau statt von Frucht.
CHF 31.00
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Dieser trockene Weissburgunder aus Baden setzt auf Ruhe. Die primäre Frucht ist den Aromen des Ausbaus gewichen, der Wein bleibt leise und balanciert und spricht von den Böden, vom langen Ausbau auf der Vollhefe und von der Zeit, die er dafür bekommen hat. Mit mehr Sauerstoff wird das Holz spürbar, röstige Noten kommen hinzu und geben zusätzliche Komplexität. Ein Fall für die grossen Gläser.
Terroir und Herkunft
Der Oberbergener Pulverbuck zählt zu den Spitzenlagen des Kaiserstuhls und reicht bis auf etwa 400 Meter Höhe, direkt an den Waldrand. Die steilen, südlich ausgerichteten Hänge tragen Löss- und Kalkverwitterungsböden mit hohem Aktivkalk-Anteil. Aus dieser Kombination entsteht ein kühles Mikroklima, das die salzige, kalkige Mineralik des Weins prägt.
Rebsorte und Vinifikation
100 Prozent Weissburgunder aus selektiver Handlese, spontan vergoren. Der Ausbau dauert rund 12 Monate in grossen, alten Eichenfudern, danach folgen etwa 6 Monate im Edelstahltank auf der Vollhefe, bevor gefüllt wird. 13,0 Prozent Vol.
Am Gaumen
Die Ruhe setzt sich im Antrunk fort. Ohne vorlaute Frucht ist der Pulverbuck ein struktureller Weissburgunder, der für die Rebsorte Massstäbe setzt. Die Frucht zeigt sich ausschliesslich im Extrakt, die Säure agiert nonchalant im Hintergrund, aromatisch mittelkräftig pulsiert er mit würzig warmem Bass am mittleren Gaumen. Phenolisch flankiert ist er knochentrocken, grosszügig und dennoch geradlinig konturiert, und fliesst ruhig ins wohlig warme Finish.
Besonderheiten
Der Wein trägt die Klassifikation VDP Erste Lage. Das Weingut Franz Keller arbeitet seit 1892 am Kaiserstuhl; seit 2016 führt Friedrich Keller in vierter Generation und stellt schrittweise auf biologischen Anbau mit biodynamischen Elementen um. Die 2013 terrassenförmig in den Hang gebaute Kellerei erlaubt einen schonenden Ausbau nach dem Gravitationsprinzip.



