
- Erzeuger
- Domaine Albert Mann
- Rebsorte
- Pinot Noir (Spätburgunder)
- Region
- Elsass
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2023
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9950301213
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Pinot Noir Clos de la Faille AC 2023
Der Pinot Noir Clos de la Faille AC 2023 der Domaine Albert Mann kommt aus einer Monopollage in Wintzenheim, die den Grand Cru Hengst fortsetzt, und ist ein kühler, geschliffener Rotwein aus dem Elsass.
CHF 90.50
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Über diesen Wein
Charakter
Der Pinot Noir Clos de la Faille 2023 ist ein trockener Rotwein aus dem Elsass, der kühl, geschliffen und spannend wirkt. Im Glas öffnet er sich mit dezenter Reduktion und animalischen Anklängen, etwas Teer und fermentierten Noten von Kardamom, Tee und Tabak über dunkler Beerenfrucht und marokkanischen Gewürzen. Die Farbe ist ein transparentes Rubinrot.
Terroir und Herkunft
Der Weinberg liegt in Wintzenheim und ist die Fortsetzung des Grand Cru Hengst; die Lage gehört der Familie Barthelmé allein. Der Boden wechselt von oben nach unten: zuerst Kieselsteine aus rosafarbenem Vogesen-Buntsandstein und Kalksandstein, in der Mitte graue Kalkkiesel aus dem Muschelkalk mit sehr feiner Körnung aus dem gelben Jura, unten eine Mischung aus Sandsteinkieseln und weissem und rosafarbenem Quarz.
Rebsorte und Vinifikation
Reiner Pinot Noir von 25 Jahre alten Rebstöcken, von Hand gelesen. Meist etwa 20 % Ganztrauben gehen in die offene Gärung, der Ausbau erfolgt im kleinen Holz mit ebenfalls rund 20 % neuen Barriques. 13,0 % Vol., trocken.
Am Gaumen
Der Wein ruht schon jetzt in sich und hat seine Mitte gefunden: leise, eindringlich, mit einer noch etwas unterkühlten, selbstbewussten Nonchalance. Das Kühle und leicht säuerlich Frische wird von einer ganz leichten Extraktsüsse in Balance gehalten, das Tannin ist seidig, das Holz bleibt fein und zurückgenommen. Der Anteil an Rappen bringt eine eigene Dynamik, die Statur ist beeindruckend.
Besonderheiten
Die Domaine Albert Mann in Wettolsheim führen die Schwäger Maurice und Jacky Barthelmé, Maurice im Keller, Jacky in den Weinbergen. Seit 1997 arbeiten sie biodynamisch, auf 25 Hektar in knapp hundert Parzellen, in den steilsten Lagen mit Pferden statt Traktoren. 2012 wurden sie "Winzer des Jahres".



