
- Erzeuger
- Pian Dell'Orino
- Rebsorte
- Sangiovese
- Region
- Toskana
- Land
- Italien
- Jahrgang
- 2019
- Alkohol
- 14.5 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9911071078
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Rosso di Montalcino DOC 2019
Ein sortenreiner Sangiovese aus Montalcino, 32 Monate im grossen Eichenfass gereift, der würzige Tiefe mit rassiger Säure verbindet.
CHF 75.00
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Über diesen Wein
Charakter
Dieser Rosso di Montalcino stellt seine Würze nach vorn: Wacholder, Sternanis, Nelke und schwarzer Pfeffer eröffnen die Nase, darunter liegen Pflaume, Holunderbeere und Brombeere. Gerösteter Kaffee, Zartbitterschokolade und Zedernholz geben Tiefe, Rosmarin, Oregano und Kiefernnadeln setzen eine ätherische Note an den Schluss.
Terroir und Herkunft
Die Trauben stammen aus den Weinbergen Pian dell'Orino und Pian Bassolino, dort vor allem aus dem mittleren Teil, auf 360 bis 500 Metern über Meer. Die Böden bestehen überwiegend aus stark kalkhaltigen Tonen, zerfallenem Mergel und graublauen Tonen. Die Reben sind im Durchschnitt 21 Jahre alt.
Rebsorte und Vinifikation
Reiner Sangiovese, selektiert im Weinberg und danach auf Sortiertischen. Die spontane Gärung erreichte an Tag acht ihr Maximum bei 30 °C und dauerte insgesamt 18 Tage, anschliessend folgten 15 Tage Mazeration auf der Maische, in denen auch die malolaktische Gärung ablief. 32 Monate reifte der Jungwein im 50-Hektoliter-Eichenfass. 14,5 % Vol., trocken.
Am Gaumen
Der erste Schluck bündelt sich zu einem feinen Strahl, schmal und geschliffen. Die Sauerkirsche gewinnt deutlich an Raum und Säurebiss, die Würze wirkt ausbalancierter als in der Nase und gibt dem Finish Kontur. Das Tannin ist zurückhaltend dosiert, jederzeit präsent, und die Säurestruktur macht jeden Schluck rassig. Der Nachhall zieht lang.
Speiseempfehlungen
Flanksteak vom Wagyu mit Spitzkohl aus dem OfenFettucine mit Kürbis, Ricotta und Ragu Cinghiale
Besonderheiten
Jan Erbach und Caroline Pobitzer bewirtschaften ihr Gut seit 1997 streng biodynamisch: Rebschnitt nach dem Mondkalender, Pflanzenpräparate statt chemischer Behandlungen, keine önologischen Eingriffe im Keller. Für ihre Lagen erstellten sie eigene geologische Karten. Die Ertragsregel lautet: ein Rebstock, eine Flasche.



