
- Erzeuger
- Le Chiuse
- Rebsorte
- Sangiovese
- Region
- Toskana
- Land
- Italien
- Jahrgang
- 2024
- Alkohol
- 13 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9911071629
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Rosso di Montalcino DOC 2024
Roter Sangiovese aus denselben sieben Hektar am Montosoli, aus denen Le Chiuse auch den Brunello keltert, hier aus den jüngeren Rebstöcken und nach rund 13 Monaten im grossen Holz.
CHF 27.50
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Über diesen Wein
Charakter
Der Rosso di Montalcino DOC 2024 ist der helle, bewegliche Wein von Le Chiuse: 13 Volumenprozent, kein Barrique, eine florale und kräuterwürzige Handschrift statt Konzentration.
Terroir und Herkunft
Die Reben stehen in der Località Valdicava an der nordöstlichen Flanke des Montosoli, nördlich von Montalcino. Die sieben Hektar reiner Sangiovese verteilen sich auf zwei Ebenen: eine untere Terrasse um 300 Meter, eine obere auf knapp 500 Metern über dem Meer, hoch genug, dass die Temperaturen selbst in heissen Augustnächten fallen. Im Boden liegen Galestro-Schiefer, Kalkmergel und Ton, dazwischen ein Kern vulkanischen Tuffs. Die Lagen tragen seit 2005 das italienische Bio-Siegel.
Rebsorte und Vinifikation
Sangiovese Grosso aus Massalselektion jenes Klons, den Ferruccio Biondi Santi vor 120 Jahren auf diesen Hängen auslas; in den Rosso gehen die jüngeren Rebstöcke der Parzellen. Spontangärung mit autochthonen Hefen, Maischestandzeit bei rund 29 Grad, danach etwa 13 Monate in grossen Botti aus slawonischer Eiche. Der Keller arbeitet über Gefälle, ohne Pumpe.
Am Gaumen
In der Nase Wildkirsche und schwarze Johannisbeere vor Veilchen und Blumenerde, dahinter ein Rauchhauch und zerstossener Kalkstein. Der Antrunk ist saftig und straff, rote Beerenfrucht trägt bis in den Schluss, wo ein salziger Zug und ein griffiges, kurzes Tannin stehen.
Speiseempfehlungen
Tagliatelle al ragù toscanoConiglio alle olivePecorino stagionato
Besonderheiten
Le Chiuse gehört seit 1790 derselben Familie; 1993 füllte Simonetta Valiani den ersten eigenen Brunello ab, heute führt ihr Sohn Lorenzo Magnelli den Keller. Geerntet wird bei rund 50 Hektolitern pro Hektar, der Hälfte dessen, was das Konsortium erlaubt.



