
- Erzeuger
- Jestin
- Region
- Vallée de la Marne
- Land
- Frankreich
- Jahrgang
- 2006
- Alkohol
- 12 % vol
- Inhalt
- 0,75 l
- Artikel-Nr.
- 9920600104
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Jestin Extra Brut 2006
Der Jestin Extra Brut 2006 ist der erste Jahrgang, der Hervé Jestins eigenen Namen trägt: ein gereifter Champagner aus Pinot Noir und Pinot Meunier mit knapper Dosage.
CHF 226.00
Preise in CHF, inkl. Zoll und aller Abgaben, zzgl. Versand CHF 15 (frei ab 12 Flaschen oder CHF 300) — keine weiteren Kosten bei Zustellung.
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Über diesen Wein
Charakter
Der Jestin Extra Brut 2006 ist der erste Champagner, den Hervé Jestin unter eigenem Namen gefüllt hat, nach vierundzwanzig Jahren als Kellermeister bei Duval-Leroy. Ein trockener Jahrgangschampagner aus dunklen Rebsorten, der seine Wirkung aus Reife und Säurestruktur zieht.
Terroir und Herkunft
Eigene Reben besass Jestin für diesen Wein nicht. Die Trauben kommen von drei Winzern, deren Arbeit er seit Jahrzehnten kennt: Benoît Lahaye zieht den Pinot Noir in Bouzy, Vincent Laval den Meunier auf den zweieinhalb Hektar von Georges Laval in Cumières, seit 1971 biologisch bewirtschaftet. Gelesen wird nach dem biodynamischen Kalender.
Rebsorte und Vinifikation
Pinot Noir und Pinot Meunier, ohne Chardonnay. Extra Brut heisst hier eine sehr knappe Dosage, die nichts abpolstert. Wie viel Schwefel ein Most bekommt, entscheidet Jestin Presslos für Presslos und hält dafür eine Wünschelrute über die Lose; eine gemeinsame Menge für den Jahrgang gibt es nicht. Seine Überzeugung dahinter: siebzig bis achtzig Prozent der Arbeit eines Önologen sind getan, bevor der Saft die Presse verlässt. 12,0 % Vol.
Am Gaumen
Trocken und straff, mit reifer Säure als Gerüst. Brioche, getrocknete Aprikose und geröstete Haselnuss tragen weit, das Finish bleibt lang und salzig-herb.
Speiseempfehlungen
gebratenen JakobsmuschelnKabeljau mit ButtersauceBresse-Taubegereifter Comté
Besonderheiten
Der Schwefelgehalt liegt bei 27 Milligramm je Liter, zugesetzt als vulkanischer Schwefel. Jestin nennt seine Arbeitsweise Bioenergetik und will Weine, die den Trinkenden emotional erreichen. Biodynamie im Keller setzte er schon Mitte der neunziger Jahre durch, seine erste biodynamische Cuvée füllte er 1997.






