Alta Alella

Alta Alella bewirtschaftet 50 Hektar im Naturpark Serralada de Marina, zwei Kilometer vom Mittelmeer und fünfzehn von Barcelona entfernt. Josep Maria und Cristina Pujol-Busquets kauften 1991 das verwilderte Anwesen Can Genís und retteten dort Rebstöcke, die damals sechzig Jahre alt waren; ihre Töchter Mireia und Georgina führen das Gut heute in zweiter Generation, ökologisch seit dem ersten Tag. Die Hauptrebsorte heisst hier Pansa Blanca, so nennt man die Xarel·lo in Alella, und sie steht auf Sauló, einem sandigen Granitboden fast ohne Kalk. Die Schaumweine reifen lange unter der Hefe, kommen ohne Dosage aus und tragen eine salzige, kreidige Spur.
Can Genís im Naturpark Serralada de Marina
Das Anwesen liegt eingebettet im Naturpark Serralada de Marina, wo Falken und Eidechsen zwischen den Rebzeilen leben, zwei Kilometer vom Mittelmeer und fünfzehn Kilometer von den Ramblas in Barcelona. Josep Maria und Cristina Pujol-Busquets fanden hier 1991 ein verwildertes Gut mit Altreben vor und begannen mit zwei Hektar. Daraus sind fünfzig geworden, und weitere Weinberge kommen dazu. Mireia und Georgina Pujol-Busquets führen Alta Alella in zweiter Generation.
Sauló, der Granitsand von Alella
Sauló heisst der verwitterte Granitsand, auf dem die Reben in Alella stehen; er enthält fast keinen Kalk und leitet Wasser schnell ab. Er gibt den Weinen eine kantige Säure und niedrige pH-Werte. Die Erträge bleiben unter 6000 Kilogramm je Hektar, einzelne Parzellen liefern noch weniger. Darauf gedeiht die autochthone Pansa Blanca, die Basis für den Cava des Hauses.
Der Mirgin Reserva Brut Nature ist aus Pansa Blanca mit Macabeo und Parellada gekeltert und liegt 35 Monate auf der Hefe, abgefüllt mit null Gramm Dosage. Für den Laietà Gran Reserva Brut Nature stehen Xarel·lo, Chardonnay und Pinot Noir auf 100 bis 220 Metern Höhe, nach Südosten exponiert; die drei Sorten vergären getrennt im Stahltank bei kontrollierten 15 Grad, danach folgen 44 Monate unter der Hefe. Der Laietà Rosé Gran Reserva Brut Nature kommt allein von der Monastrell, die hier Mataró heisst, wird zehn Stunden kalt mazeriert, um die Farbe einzustellen, und reift 46 Monate auf der Hefe.
Vallcirera, ein Paratge Qualificat
1992 pflanzten Josep Maria und Cristina Pujol-Busquets ihre ersten eigenen Reben in Vallcirera. Die Parzellen AX155 und AX160 liegen auf 90 Metern Höhe, nach Südosten zum Meer gewandt, mit Pansa Blanca und Chardonnay nebeneinander. Vallcirera ist der einzige ökologisch bewirtschaftete Paratge Qualificat Kataloniens und der einzige innerhalb eines Naturschutzgebiets.
Im Mirgin Opus Paratge Qualificat Vallcirera Brut Nature geht der Chardonnay zunächst in Eichenfässer zweiter Belegung, der Xarel·lo in den Stahltank; nach vier Monaten kommen die beiden zusammen und verbringen über vierzig Monate unter der Hefe. Degorgiert wird von Hand, der Wein bleibt bei null Gramm Dosage und ist mit Naturkork verschlossen. Im Peñín Guide erhielt er die höchste Bewertung aller Cavas mit Paratge Qualificat.
Celler de les Aus und der Dolç Mataró
2006 füllte Alta Alella den ersten schwefelfreien Cava Spaniens ab. 2012 gründete Mireia das Projekt Celler de les Aus, benannt nach den Vögeln des Naturparks, katalanisch aus. Die Weine dieser Linie erhalten keinen Schwefel; der AUS Bruant Brut Nature bringt Birne und Hefe ins Glas und hält sich über Jahre.
Neben den Schaumweinen pflegt das Haus den Dolç Mataró, einen Süsswein aus angetrockneten Beeren der Mataró, die anderswo Mourvèdre heisst. Seine Süsse stammt allein aus der Traube, ohne Aufspritung; im Glas liegen reife Pflaume und ein Hauch Rosmarin.








