Gramona

Gramona in Sant Sadurní d'Anoia erzeugt Schaumweine aus den kalkhaltigen Böden des Penedès, seit 1850 in der Hand der Familie Batlle i Gramona. Im Jahr 2000 stellte sie ihre gesamten 150 Hektar auf biologischen Anbau um, heute bewirtschaftet Jaume Gramona mit seinem Team die Weinberge biodynamisch. Grundlage bleiben die autochthonen Rebsorten Xarel·lo, Macabeu und Parellada. Die Weine entstehen nach traditioneller Methode mit einem Hefelager von mindestens 50 Monaten beim Imperial Brut und über sieben Jahren beim Celler Batlle. Die Dosage stammt aus einem oxidativen Verschnitt, den die Familie seit 1910 in einem Solera-ähnlichen System unterhält. Gramona gehört dem Verbund Corpinnat an.
Sant Sadurní d'Anoia und die Familie Batlle i Gramona
Gramona arbeitet seit 1850 in Sant Sadurní d'Anoia im katalanischen Penedès, und die Familie Batlle i Gramona bewirtschaftet die Weinberge rund um den Ort bis heute. Der Untergrund besteht aus Kalkstein mit fossilen Ablagerungen. Im Jahr 2000 stellte die Familie ihre gesamten 150 Hektar auf biologischen Anbau um; Jaume Gramona und sein Team arbeiten biodynamisch und wägen jeden Eingriff im Weinberg ab. Unter der Führung von Gramona hat sich zudem Aliances per la Terra gebildet, eine Vereinigung biodynamischer Winzer des Penedès, deren Weinberge in die La Cuvée „Aliances“ Extra Brut eingehen.
Xarel·lo, Macabeu, Parellada
Die drei autochthonen Sorten des Penedès, die klassische Grundlage des Cava, tragen das Sortiment. Der Imperial Brut verschneidet sie mit einem kleinen Anteil Chardonnay, wobei die Rebsorten getrennt vinifiziert werden. Der Celler Batlle stammt aus der Einzellage Can Romeu, überwiegend Xarel·lo mit rund 30 Prozent Macabeu, reift deutlich über sieben Jahre auf der Hefe und wird als Brut Nature ohne Dosage degorgiert; Tiefe und Textur stehen in ihm im Vordergrund. Etikett, Verschluss und Wachssiegel bringt die Familie von Hand auf.
Chardonnay für sich ergibt den Argent, Pinot Noir und Grenache den Roent Rosé Brut, Pinot Noir allein den Argent Rosé Brut Nature. Reiner Xarel·lo prägt den Innoble Les Tres Serres Reserva Perpètua, Xarel·lo und Macabeu den Enoteca Brut Nature.
Die Solera von 1910
Seit 1910 baut die Familie Gramona oxidative Weine in einem Solera-ähnlichen System aus. Diese Jahrgangsverschnitte enthalten Reste sehr alter Weine und dienen als Dosage, beim Imperial Brut bemessen auf 6 Gramm Restzucker je Liter, womit er im niedrigen Brut-Bereich liegt. Die La Cuvée „Aliances“ erhält 3 Gramm, die Rezeptur dafür stammt aus der Familie. Beim Celler Batlle wirkt eine über hundert Jahre alte Solera, die fortlaufend Reife und Komplexität in den Wein einbringt.
Hefelager im unterirdischen Keller
Unter dem Gut reifen über vier Millionen Flaschen. Das Hefelager fällt entsprechend lang aus, beim Imperial Brut mindestens 50 Monate und meist länger, bei der La Cuvée „Aliances“ mindestens 24 Monate. Der III Lustros Font de Jui Brut Nature liegt über 84 Monate auf der Hefe und duftet nach Sauerteigbrot und gerösteten Mandeln, salzig im Ausklang. Für die Aliances presst die Familie ganze Trauben und nimmt davon etwa die Hälfte ab; 15 Prozent der Charge reifen vor der zweiten Gärung in Eichenfässern von 300 Litern.













