Darviot-Perrin

Domaine Darviot-Perrin in Monthélie bewirtschaftet elf Hektar in der Côte de Beaune, verteilt auf Monthélie, Volnay, Meursault und Chassagne-Montrachet, darunter sieben Premier-Cru-Lagen. Pierre-Antonin Darviot übernahm das Familienweingut 2019 mit fünfundzwanzig Jahren von seinem Vater Didier und stellte es in zehnter Generation auf biodynamischen Weinbau um. Im Keller vergärt er bis zu hundert Prozent ganze Trauben. Die Reben sind zum Teil sehr alt. Der Volnay-Santenots 1er Cru stammt von Pinot-Noir-Stöcken, die 1927 gepflanzt wurden, und ergibt einen Wein von seltener Konzentration, dessen Tannin dabei seidig bleibt.
Monthélie in der Côte de Beaune
Die Familie Darviot besitzt ihre Parzellen in Monthélie seit dem 19. Jahrhundert, und das Dorf ist der Ausgangspunkt des Guts geblieben. Zehn Generationen haben hier gearbeitet, bevor Pierre-Antonin Darviot übernahm.
Die elf Hektar liegen in vier Gemeinden der Côte de Beaune: Monthélie, Volnay, Meursault und Chassagne-Montrachet. Sieben der Lagen sind als Premier Cru klassifiziert, und aus Monthélie selbst kommt der Monthélie „Les Crayes“, ein Pinot Noir aus der Gemeindelage.
Pierre-Antonin Darviot, zehnte Generation
Pierre-Antonin Darviot studierte Önologie in Beaune und arbeitete danach in der Loire und in Neuseeland, bevor er 2017 ins Burgund zurückkehrte. 2019 übernahm er mit fünfundzwanzig Jahren die Leitung von seinem Vater Didier. Sein erster Jahrgang fiel mit der Umstellung auf biodynamischen Weinbau zusammen, die er für das ganze Gut durchzog.
Die Umstellung betraf alle elf Hektar, auch die ältesten Parzellen. Alte Reben reagieren langsam auf einen Wechsel der Bewirtschaftung, und die Entscheidung von 2019 schreibt sich erst über mehrere Jahrgänge in die Weine ein. Biodynamische Arbeit bestimmt seitdem den Takt im Weinberg, und die Zurückhaltung setzt sich im Keller fort, von der Lese bis zur Abfüllung.
Volnay-Santenots und die Reben von 1927
Les Santenots steht auf Meursaulter Boden und wird als Volnay klassifiziert. Die Pinot-Noir-Stöcke, aus denen der Volnay-Santenots 1er Cru entsteht, wurden 1927 gepflanzt; sie tragen wenig und geben einen Wein von seltener Konzentration. Aus Volnay kommt ausserdem der Volnay 1er Cru „La Gigotte“, und aus Chassagne-Montrachet der Chassagne-Montrachet 1er Cru „Les Bondues“, ebenfalls ein Pinot Noir.
Ganze Trauben und gebrauchte Fässer
Pierre-Antonin Darviot vergärt bis zu hundert Prozent ganze Trauben. Die Stiele bringen florale Noten und ein seidiges Tannin. Die Gigotte reift in gebrauchten Fässern, der Anteil neuen Holzes bleibt bei höchstens fünfundzwanzig Prozent. Geschönt und gefiltert wird nicht, Schwefel kommt in kleiner Dosis.
Weine dieser Machart sind jung trinkbar und entwickeln sich über Jahre weiter. In der Jugend stehen Blütenduft und rote Frucht vorn, mit der Zeit gewinnt die Struktur aus Stielen und alten Reben die Oberhand, und der Unterschied zwischen den Premier-Cru-Lagen wird deutlicher.











