Lebendige Weine Schweiz & Liechtenstein

Côte de Beaune · Frankreich

Henri & Gilles Buisson

Franck und Frédérick Buisson

Domaine Henri & Gilles Buisson bewirtschaftet von Saint-Romain aus 13 Hektar in der Côte de Beaune, vor allem in den Appellationen Saint-Romain, Santenay und Beaune. Henri Buisson stellte die Weinberge 1990 auf biodynamische Arbeit um; heute führen Franck und Frédéric Buisson das Familienweingut. Die Reben stehen auf Kalkböden in wechselnden Expositionen, in Saint-Romain bis auf 400 Meter hinauf, wo die Nächte kühl bleiben und die Trauben länger reifen. Im Keller vergären die Weine spontan, der Ausbau läuft in Barriques und Tonneaux zu 228, 350 und 500 Litern, von denen jährlich höchstens zehn Prozent ersetzt werden.

Die Weine

25 Weine Alle anzeigen

Drei Generationen Buisson

Der Name des Weinguts nennt zwei Generationen, Henri und Gilles Buisson; Franck und Frédéric Buisson führen die Weinberge heute biodynamisch weiter. Eine dritte Linie der Familie reicht nach Meursault: Grossmutter Marguerite Buisson brachte dort Parzellen in ihre Mitgift ein, und aus Chevalières und Luchets, wo 70 Jahre alte Reben auf rund 280 Metern stehen, kommt der Chardonnay für Les Vignes de Marguerite.

Die Lagen von Saint-Romain

Sous la Velle liegt nahe der Ortschaft und grenzt nördlich an Sous le Château. Die Lage ist nach Südosten ausgerichtet, steigt von 355 auf 380 Meter und trägt einen Colluviosol über dem Kalkstein der Marne de Saint-Romain; die Chardonnay-Reben dort sind 60 Jahre alt. Sous Roche liegt im östlichen Teil der Appellation, nach Osten gerichtet, auf 350 Metern, auf einem Calcosol sur marne de Saint-Romain und ebenfalls mit 60-jährigen Reben; der Pinot Noir von dort zeigt Waldbeeren über einer kalkigen Spur. Dazu kommen Perrière, Sous le Château und Combe Bazin.

Saint-Romain reicht bis auf 400 Meter hinauf, die Nächte bleiben kühl, und die Trauben halten ihre Säure bis in die späte Lese. Vom Gipfel des Hügels, aus nicht klassifizierten Parzellen mit rund 40 Jahre alten Reben, kommt der Bourgogne blanc, ergänzt um Trauben befreundeter, biologisch zertifizierter Winzer aus Pouilly-Fuissé.

Im Keller: Spontangärung und Fassausbau

Gelesen wird von Hand. Beim Sous la Velle kommen die ganzen Trauben in die Presse, der Most vergärt spontan im Holz, und die malolaktische Gärung läuft von selbst im Fass an. Der Sous Roche wird teilweise entrappt, vergärt im Edelstahl und bekommt Pigeage und Remontage. Der Ausbau dauert zehn bis zwölf Monate in Barriques und Tonneaux, für den Bourgogne blanc und den Meursault kommen WineGlobes und Betoneier dazu. Frédéric Buisson probiert die Fässer täglich und zieht sie ab, wenn er es für sinnvoll hält. Geschönt wird mit Bentonit, filtriert nur sehr grob, geschwefelt erst bei der Füllung mit höchstens 40 bis 50 Milligramm Gesamtsulfit je Liter. Der Saint-Romain blanc Sous La Velle „ABSULO“ bleibt ganz ohne Schwefel.

Vom Aligoté bis zum Corton Grand Cru

Der Aligoté für Pierre Percée wurde 1978 gepflanzt und steht recht hoch am Hang, auf Kalkstein mit Mergel und Lehm; er reift auf der Vollhefe in gebrauchten Fässern mit kleinem Neuholzanteil. Beim Pinot Noir reicht die Reihe von Santenay mit Croix Sorine und dem Premier Cru Clos de la Comme über Beaune, Pommard Le Village und den Volnay 1er Cru Chanlin bis zu den Corton Grands Crus Le Rognet-et-Corton und Les Renardes.

Weitere Güter aus Côte de Beaune